Öffentliche Bekanntmachung

Aufstellung des Bebauungsplanes
„Obere Auchtert – 1. Änderung“
im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB
in Haigerloch-Stetten

Bekanntgabe des erneuten Aufstellungsbeschlusses gem. § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB)
 
 
1. Bekanntgabe des Aufstellungsbeschlusses
 
Der Gemeinderat der Stadt Haigerloch hat am 22.10.2019 in öffentlicher Sitzung aufgrund von § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen, den Bebauungsplan „Obere Auchtert – 1. Änderung“, Stetten erneut aufzustellen.
 
1. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans „Obere Auchtert – 1. Änderung“ der Stadt Haigerloch ergibt sich aus der Entwurfsplanung mit Stand vom 11.10.2019
 
2. Der räumliche Geltungsbereich umfasst die Grundstücke:   Nr. 1730/1, Nr. 1730/2, Nr. 1727, Nr. 1728, Nr. 2033 und in Teilen Nr. 2033/4, Gem. Stetten.
 
3. Der Geltungsbereich wird begrenzt:
Im Norden: durch Flst. 1747, 2036 i.T. (Eyach), 1751
Im Osten: 2036 i.T. (Eyach)
Im Süden: 2033/4 i.T., 2033/3, 2099/2
Im Westen 2099 (B463), 1730, 1753, 1751 , Gem. Stetten

 
 
2. Ziel und Zweck der Planung
 
Mit dem Bebauungsplanverfahren erfolgt die Anpassung an die Ziele der Raumordnung. Die Bildung und Weiterentwicklung einer Einzelhandelsagglomeration soll ausgeschlossen werden. Wegen des räumlichen und funktionalen Zusammenhangs wären Vorhaben als ein einheitliches Einzelhandelsgroßprojekt zu beurteilen. Das Plangebiet „Obere Auchtert“ ist städtebaulich nicht integriert und liegt auch nicht im Versorgungskern. Der bisherige Bebauungsplan würde zentralrelevante Sortimente zulassen, was auch wiederum durch die Agglomeration als Einzelhandelsgroßprojekt zu beurteilen ist.
 
Im Übrigen wird der Geltungsbereich an die neuen Grenzverläufe zur Bundesstraße B 463 angepasst. Die Baugrenzen werden entsprechend dem Tauschvertrag zwischen dem Regierungspräsidium Tübingen und der Grundstückseigentümerin aus dem Jahr 2011 ausgeweitet.
 
 
3. Umwelt- und Artenschutzbelange
 
Da lediglich eine Anpassung der zugelassenen Nutzungen und eine geringe Erweiterung des Geltungsbereiches erfolgt, wird die Betroffenheit von Schutzgüter jeglicher Art als nicht erheblich eingestuft. Die Umweltbelange wurden bereits im Zuge des rechtskräftigen Bebauungsplans 2009 erstellt und entsprechende Ausgleichsmaßnahmen getroffen.
 
Ein Verstoß gegen § 44 Abs. 1 i.V.m. Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ist nicht erkennbar. In den Planungsrechtlichen Festsetzungen wird darauf hingewiesen, dass im Fall von Gebäudeabbrüchen zuvor eine Begehung der Gebäude durchzuführen ist. Bei Quartiernutzung durch Fledermäuse oder eine Nutzung durch gebäude- und nischenbrüntende Vogelarten wären geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
 

4. Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) – Auslegung
 
Der Bebauungsplanentwurf mit seinen Anlagen wird in der Zeit vom
 
            11. November 2019 bis 13. Dezember 2019 
 
bei der Stadtverwaltung Haigerloch – Bürgerbüro-, Oberstadtstr. 15, 72401 Haigerloch, während den üblichen Öffnungszeiten des Bürgerbüros öffentlich ausgelegt. Informationen zum Bebauungsplan können zusätzlich auf der Internetseite der Stadt Haigerloch www.haigerloch.de unter der Rubrik „Aktuell / Öffentlichkeitsbeteiligung“ eingeholt werden
 
Während der Auslegungsfrist können Anregungen und Stellungnahmen zur Aufstellung des Bebauungsplanes nach § 3 Abs. 2 BauGB bei der Stadtverwaltung Haigerloch schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden. In dieser Zeit besteht auch Gelegenheit zur Erörterung. Es wird weiter darauf hingewiesen, dass nicht während der Frist abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können.
 
 
Haigerloch, 31.10.2019
 
Dr. Heinrich Götz
Bürgermeister