Flächennutzungsplan der Stadt Haigerloch – Sachlicher Teilflächennutzungsplan zur Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen


Die Stadt hat im Zeitraum Juni 2017 bis September 2018 die windkraftempfindlichen Arten auf Ebene des Teilflächennutzungsplans zur Ausweisung von Konzentrationsflächen für Windenergieanlagen im Bereich Stettener Wald / Hohe Wacht untersuchen lassen.



Auszug aus dem Protokoll der Gemeinderatssitzung am 18.12.2018:

"2. Zunächst keine weiteren Maßnahmen für Teilflächennutzungsplan Windkraft

Nach der ausführlichen Vorstellung des Artenschutzgutachtens zum Teilflächennutzungsplan „Windkraft“ durch das Büro Gfrörer entschied sich der Gemeinderat dazu, das Flächennutzungsplanverfahren vorerst ruhen zu lassen. Grund hierfür sind auch eventuell anstehende Gesetzesänderungen.
 
Ergebnis der Untersuchungen war, dass der Bau von drei Windenergieanlagen im Bereich "Hohwacht" bei Stetten problematisch erscheint. Hierfür spricht unter anderem das Vorkommen von Rot- und Schwarzmilanen, eines Schwarzstorchpaares und von Wespenbussarden. Nach den Untersuchungen kämen für die Ausweisung eines Vorranggebietes für Windenergieanlagen eventuell Waldflächen beim Kirchberg sowie der Stockwald zwischen Gruol und Geislingen in Frage. Jedoch gibt es auch hier Vogelvorkommen, die die Installation von Anlagen kritisch erscheinen lassen. Des Weiteren bestünde dann noch die Möglichkeit, einzelne Windräder aufzustellen. Hierfür müssten Standorte, wie die „Grainthalde“ bei Bad Imnau, das Gewann „Bolz“ bei Haigerloch, "Bühl" bei Owingen und der Warrenberg bei Owingen näher untersucht werden. Das Artenschutzgutachten gilt 5 Jahre."



Hier finden Sie den artenschutzrechtliche Fachbeitrag über die lokale Vogelwelt mit Anhang, jeweils in der Fassung vom 09.11.2018 des Büros Gfrörers.