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Das kleine Städtchen Haigerloch, 40 km von der Universitäts-stadt Tübingen war am Ende des 2.
Weltkriegs, von Ende 1944 bis April 1945 Standort für den letzten
Großversuch zur Kernspaltung. Eine Forschungsgruppe des
Kaiser Wilhelm-Instituts für Physik in Berlin floh vor den starken
Bombenangriffen nach Haigerloch und Hechingen. Unter Leitung des
Nobelpreisträgers Prof. Werner Heisenberg arbeiteten Prof. Carl Friedrich
von Weizsäcker und Prof. Karl Wirtz an der Entwicklung eines Kernreaktors
mit Uran und Schwerem Wasser als Moderator.
Heute
ist der ehemalige Bierkeller des Haigerlocher Schwanenwirts, der damals zum
Höhlenforschungslabor umgebaut wurde als Museum eingerichtet.
Eine originalgetreue Rekonstruktion des Reaktors, verschiedene
Schautafeln und Modelle sowie ein Nachbau des Experimentiertisches von Otto
Hahn zeigen den Besuchern den Stand der damaligen Entwicklung.
Dauerausstellung
"Werner Heisenberg"
-Leben und Wirken-
Historische
Dokumente und Fotos
Anlässlich
des hundertsten Geburtstages von Prof. Werner Heisenberg wurde eine
Ausstellung über Leben und Wirken des berühmten Physikers zusammengestellt.
Die Ausstellung ist im Jahr 2002 erstmals in Haigerloch gezeigt worden und
ist jetzt als Dauerausstellung in der Ölmühle, direkt neben dem
Atomkellermuseum zu sehen.
Allgemeine Infos:
Atomkeller-Museum Haigerloch Tel.: 0 74 74 / 6 97
27
Der Atomkeller befindet sich unterhalb der Schloßkirche
Eintritt:
Erwachsene 1,50 EUR,
Schüler und Gruppen ab 10 Personen 1
EUR
Öffnungszeiten:
Mai
bis September, Oster- und Herbstferien
Montag
- Samstag 10 - 12 und 14 - 17 Uhr,
Sonntag und Feiertag 10 - 17 Uhr
März,
April, Oktober, November
Samstag
10 - 12, und 14 - 17 Uhr,
Sonntag und Feiertag 10 - 17 Uhr
Dezember,
Januar, Februar geschlossen
Führungen
nach rechtzeitiger Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten.
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